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von Kat und Floree

Die schärfsten Kiwis Neuseelands haben uns exklusiv nach Berlin zum Plausch eingeladen. Nathan, Adrian und Andy standen uns Rede und Antwort zu Themen wie Promotion, Tour und...Kühen.

War die Kariere in Deutschland eure Idee oder kam es von der Plattenfirma?
Andy: Die Idee kam von der Plattenfirma, aber wir wollten schon immer mal in Europa spielen. In Amerika zwar auch, aber wir wollten unbedingt nach Europa.

Warum lieber Europa als Amerika?
Andy: Keine Ahnung, uns gefiel der Gedanke von Europa.
Adrian: Hier sind soviele Länder nah bei einander und das ist ziemlich interessant, finde ich. Ausserdem war die Plattenfirma in Deutschland am meisten an uns interessiert. Man möchte natürlich mit einem Label arbeiten, dass sich für einen interessiert und einsetzt, also sind wir hierher gekommen.

Was habt ihr von Europa bzw Deutschland erwartet?
Nath: Wir wussten nicht so recht, was wir zu erwarten hatten, denn wir waren vorher noch nie hier. In Neuseeland hört man nicht viel aus Deutschland.
Andy: Wir haben etwas anderes und aufregendes erwartet und bisher ist es das auch.

Wie habt ihr euch auf den Umzug vorbereitet?
Nath: Naja...nicht so richtig.
(Andy und Adrian fangen an zu lachen)

Habt ihr Deutsch gelernt, oder sowas in der Richtung?
Nath: Nein, wir haben keinen Deutschunterricht genommen Wir dachten wir kommen einfach her und schnappen es so auf. ... So richtig gut haben wir das aber bis jetzt nicht hingekriegt. Das Gute ist, dass es hauptsächlich um die Musik geht. Man kann eine gute Show spielen und die Leute mögen es, egal ob in Deutschland, Neuseeland oder Amerika, solange man einfach abrockt.

Zuhause in Neuseeland seid ihr Superstars und hier habt ihr wieder bei Null angefangen. Wie war das für euch?
Adrian: Es ist anders. Aber wir haben auch nicht erwartet hierher zu kommen und sofort groß raus zu kommen. Einfach hier zu sein und eine neue Fanbase aufzubauen ist schon toll.Nath und Adrian von Zed
Nath: Es ist aufregend und es macht Spass. Für uns ist es wie am Anfang, als wir versuchten es zu schaffen und wollten, dass Leute unsere Musik hören. Und hier ist es jetzt genauso. Ich glaube wir gehen zurück, wo wir angefangen haben, was cool ist. Und es ist auch gut für uns, weil es uns hilft härter zu arbeiten und nicht zu vergessen wo wir herkommen, wo wir sind, wer wir sind und was für ein Glück wir haben.

Deutschland ist sehr viel größer als Neuseeland, ist es dadurch schwieriger Promotion zu machen?
Nath: Es ist definitiv anders, weil es sehr viel grösser ist.
Andy: Es dauert viel länger das ganze Land abzudecken. In Neuseeland geht das sehr schnell, weil alles ziemlich klein ist. Hier spielen wir viele Shows an vielen Orten, vor vielen Leuten.

Welchen Rat würdet ihr Musikern geben, die nach Deutschland kommen um im Musikbusiness zu arbeiten?
Andy: Lernt Deutsch!
Adrian: Knüpft vorher Kontakte zu Leuten, die euch helfen können.
Nath: Und seid darauf vorbereitet hart zu arbeiten. Denn ich glaube Deutsche sind genauso wie die Menschen in Neuseeland. Sie schätzen eine Band, die sich zu 100% bemüht, die ihr Bestes gibt und nicht zu arrogant ist zu denken, dass sie nicht üben müssen.

Angenommen wir würden euch noch nicht kennen. Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?
Adrian: Energiegeladener pop rock. Rock, der auf Songs basiert, so würden wir wohl unseren Sound beschreiben.
Nath: Vor allem live. Wir sind eine Rockband, aber nicht heavy und wir machen auch keinen Death Metal. Wir versuchen positive Gefühle und Vibes rüberzubringen und dafür zu sorgen, dass jeder eine gute Zeit bei unseren Shows hat.

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